Hans werner richter biography

Hans Werner Richter

Hans Werner Richter (* November in Neu Sallenthin auf Usedom; † März in München) war ein deutscher Schriftsteller.

He witnessed firsthand the chaotic and often violent political struggles between far-right parties such as the National Socialists Nazis , and various leftist groups such as the Social Democrats SPD and the German Communist Party KPD , the latter of which he joined in German writer — Create a new Lexeme Recent changes Random Lexeme. Richter is little known for his own works but found worldwide celebrity and acknowledgment as the founder, moving spirit and " grey eminence " of the Group 47 , the most important literary association of the German Federal Republic of the post-war period.

Richter ist weniger mit eigenen Werken bekannt geworden, sondern gelangte als Initiator, Spiritus rector und „graue Eminenz“ der Gruppe&#;47 –&#;der wichtigsten bundesdeutschen Schriftstellergruppierung im Nachkriegsdeutschland&#;– zu weltweiter Berühmtheit und Anerkennung.

Leben

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Werner Richter war Sohn von Anna Richter, geborene Knuth, und des Fischers Richard Richter.

Er wuchs im Ostseebad Bansin auf. Er besuchte die Volksschule, begann als Jähriger eine dreijährige Lehre als Buchhändler in Swinemünde und arbeitete danach als Buchhandelsgehilfe in Berlin.

Item 7 of 10: Canadiana Name Authority ID. Do not translate text that appears unreliable or low-quality. Richter ist weniger mit eigenen Werken bekannt geworden. III Appendice.

Richter war evangelisch und trat der KPD bei. Nach zwei Jahren wurde er unter dem Vorwurf des Trotzkismus ausgeschlossen. Nachdem er Zeuge eines NSDAP-Aufmarsches auf dem Tempelhofer Feld in Berlin geworden war, knüpfte er erneut Verbindungen mit der illegalen KPD und versuchte, eine Widerstandsgruppe zu bilden.

Als ihm dies nicht gelang, floh er mit seiner Freundin nach Paris. Seine Emigration scheiterte an seiner finanziellen Lage.

Nach seiner Rückkehr arbeitete er als Buchhändler und Lektor in Berlin und wurde politisch im Untergrund tätig. verhaftete die Gestapo Hans Werner Richter vorübergehend. Nachdem ihm seine leitende Tätigkeit in einer illegalen pazifistischen Jugendgruppe nicht hatte nachgewiesen werden können, erfolgte die Einziehung zum Wehr- und Kriegsdienst (–).

Charles richter biography New Bookshelf Name. If you are not a member of a subscribing institution, you will need to purchase a personal subscription. Perlentaucher ID. Li estis la fondinto kaj la estro de la Gruppe

Sowohl er als auch seine drei Brüder überlebten den Krieg. Hans Werner Richter heiratete Antonie Lesemann.

In der amerikanischen Kriegsgefangenschaft (–), zuerst in dem Gefangenenlager Camp Ellis (Illinois), später in Fort Kearney (Rhode Island), gab Richter seit Frühling die antifaschistischen Zeitschriften Lagerstimme und Der Ruf heraus.

An Der Ruf arbeiteten auch Alfred Andersch, Gustav René Hocke und Walter Kolbenhoff mit. Richter und Andersch, die sich persönlich erst nach ihrer Entlassung kennenlernten, gaben ab August in MünchenDer Ruf weiter heraus. Nachdem die Zeitschrift im April wegen zu linker, prokommunistischer Einstellungen von der amerikanischen Besatzungsmacht verboten worden war, bildete sich schließlich ein Schriftsteller- und Kritikerkreis, der sich als Gruppe&#;47 auf informelle Einladung durch Hans Werner Richter in wechselnden Besetzungen zuerst halbjährlich, später bis jährlich zusammenfand.

Ab gab Richter Die Literatur – Blätter für Literatur, Film, Funk und Bühne heraus.

Im Jahr begründete er den Grünwalder Kreis. Im März stimmte der Bundestag mit den Stimmen der CDU und DP für die Ausrüstung der Bundeswehr mit modernsten Waffen.[1] Daraufhin ließ Richter ein Komitee gegen Atomrüstung ins Vereinsregister eintragen.[1] Zahlreiche Intellektuelle, Künstler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wurden Mitglieder des Beirats, so Ingeborg Bachmann, Helmut Gollwitzer, Ruth Leuwerik und Loriot.[2] wurde Richter Präsident der Europäischen Föderation gegen Atomrüstung.

Die SPD zeigte sich erfreut, zog sich aber bald zurück.[1] Die rund Komitee-Mitglieder fühlten sich alleingelassen.[1]

In die ersten Jahre der Gruppe 47 fiel die mengenmäßig produktivste Phase in Richters Schriftstellerleben. wurde ihm der Fontane-Preis der Stadt Berlin, für Sie fielen aus Gottes Hand der René-Schickele-Preis, der Kulturpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes, das Große Bundesverdienstkreuz, der Große Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, ebenso den Andreas-Gryphius-Preis der Künstlergilde Esslingen eV.[3] und der Pommersche Kulturpreis verliehen.

Ab war er Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. erhielt er den Ehrenpreis des DGB. wurde er Ehrendoktor der Universität Karlsruhe, Ehrenprofessor der Stadt Berlin. Im Jahr erhielt er die Ehrengabe des Bundesverband der Deutschen Industrie.

Nach seinem Tod am März in München wurde er auf eigenen Wunsch auf dem Friedhof von Bansin auf der Insel Usedom begraben.[4] Das ehemalige Feuerwehrhaus in Bansin wurde zu einer Gedenkstätte –&#;dem so genannten Hans-Werner-Richter-Haus&#;– umgebaut, in dessen Erdgeschoss unter anderem das Münchener Arbeitszimmer rekonstruiert wurde.[5]

Hans Werner Richter und die Gruppe 47

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→&#;Hauptartikel: Gruppe 47

→&#;Hauptartikel: Liste der Teilnehmer der Gruppe 47

Die von ihm initiierte Gruppe 47 war das Lebenswerk Richters, sein Name ist von ihr kaum zu trennen.

Durchgehend wird er als die alleinige Autorität der Gruppe anerkannt. Zuweilen wird die Meinung vertreten, dass auf diese Weise viele ganz Große entdeckt (z.&#;B.

CiNii Research ID. A model attribution edit summary is Content in this edit is translated from the existing German Wikipedia article at [[:de:Hans Werner Richter]]; see its history for attribution. Hans Werner Richter in CiNii Research.

Ingeborg Bachmann), aber auch übersehen wurden, beispielsweise Paul Celan, der bei der Lesung wegen seiner pathetischen Sprachmelodie und seiner hohen Stilebene, die einigen der Schriftsteller nicht gefiel, gnadenlos durchfiel. Ferner wurden viele hoffnungsvolle Jungpoeten durch ihr traumatisches Erlebnis bei der Gruppentagung doch noch von ihrem Berufswunsch abgebracht.

Richter hielt es für eines der beiden größten Verdienste der Gruppe&#;47, auf solche Weise „viel schlechte Literatur verhindert“ zu haben.

tagte die Gruppe zum letzten Mal, es kam zu Störungen durch gegen das Establishment protestierende, linke Studierende, die Parolen skandierten wie: „Die Gruppe 47 ist ein Papiertiger“.[6] Die Gruppe wurde aber nicht aufgelöst, Richter verschickte einfach keine Einladungs-Postkarten mehr.

Werke

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deine Söhne Europa – Gedichte deutscher Kriegsgefangener.
  • Die Geschlagenen. Roman.
  • Sie fielen aus Gottes Hand. Roman.
  • Spuren im Sand. Roman.
  • Du sollst nicht töten. Roman.
  • Linus Fleck oder Der Verlust der Würde.

    Roman.

  • Bestandsaufnahme – Eine deutsche Bilanz. Als Herausgeber. Kurt Desch, München.
  • Almanach der Gruppe 47 – – Als Herausgeber.
  • Plädoyer für eine neue Regierung oder Keine Alternative.
  • Menschen in freundlicher Umgebung. Sechs Satiren. Wagenbach, Berlin.
  • Karl Marx in Samarkand – Eine Reise an die Grenzen Chinas. Mit Fotos von Antonie Richter.

  • Luchterhand, Neuwied/Berlin.

  • Rose weiß, Rose rot. Roman. Hoffmann und Campe, Hamburg, ISBN
  • Rache für den Ziegenbock. Kinderbuch.
  • Briefe an einen jungen Sozialisten. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München , ISBN
  • Kinderfarm Ponyhof. Kinderbuch.
  • Bärbel Hoppsala.

    Kinderbuch.

  • Die Flucht nach Abanon. Erzählung. Nymphenburger, München, ISBN
  • Die Stunde der falschen Triumphe. Roman. Wagenbach, Berlin, ISBN
  • Berlin, ach Berlin. Als Herausgeber.
  • Geschichten aus Bansin. Nymphenburger, München, ISBN
  • Ein Julitag.

  • Literary Encyclopedia — Hans Werner Richter
  • Item 2 of 2
  • Item 3 of 10
  • Literary Encyclopedia — Hans Werner Richter
  • Item 1 of 2
  • Roman. Nymphenburger, München, ISBN

  • Im Etablissement der Schmetterlinge – Einundzwanzig Portraits aus der Gruppe&#; Nymphenburger, München, ISBN
  • Reisen durch meine Zeit. Lebensgeschichten. Hanser, München , ISBN
  • Deutschland deine Pommern – Wahrheiten, Lügen und schlitzohriges Gerede. Reich, Rostock, ISBN
Tagebücher
  • Mittendrin.

    Die Tagebücher –. Herausgegeben von Dominik Geppert in Zusammenarbeit mit Nina Schnutz. Mit einem Vorwort von Hans Dieter Zimmermann und einem Nachwort von Dominik Geppert. Beck, München , ISBN [7]

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz Ludwig Arnold: Die Gruppe Rowohlt, Reinbek bei Hamburg , ISBN X.

    (rowohlts monographien , Inhaltsverzeichnis)

  • Katrein Brandes: Hans Werner Richter – Wolfgang Borchert: zwei Schriftsteller im 2. Weltkrieg. Ihre Kriegseinsätze und die Umsetzung in Literatur. Paderborn
  • Thomas Diecks:&#;Richter, Hans Werner. In: Neue Deutsche Biographie (NDB).

    Hans werner richter biography Nationale Thesaurus voor Auteursnamen ID. Richter juga merupakan seorang prajurit Twark East Carolina University. German writer

    Band&#;21, Duncker & Humblot, Berlin , ISBN , S.&#;– (Digitalisat).

  • Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck , ISBN , S.
  • Friedhelm Kröll: Gruppe Metzler, Stuttgart , ISBN (Inhaltsverzeichnis)
  • Reinhard Lettau (Hrsg.): Die Gruppe Bericht, Kritik, Polemik.

    Ein Handbuch. Luchterhand, Neuwied

  • Sebastian Mrożek: Hans Werner Richter. Zum Prosawerk eines verkannten Schriftstellers.Dissertation, Technische Universität Berlin ; Lang, Frankfurt am Main , ISBN (Inhaltsverzeichnis)
  • Toni Richter (Hrsg.): Die Gruppe 47 in Bildern und Texten. Kiepenheuer und Witsch, Köln , ISBN
  • Helmut Böttiger:Die Gruppe 47 – Als die deutsche Literatur Geschichte schrieb. DVA, München , ISBN , Preis der Leipziger Buchmesse („Die erste breit angelegte und gut lesbare Gesamtdarstellung.

    Sie überzeugt, weil sie fair urteilt und weder in Ehrfurcht noch in hämischer Polemik erstarrt.“ Die Welt. Januar )

  • Hans Dieter Zimmermann: Er hat das Bild der deutschen Literatur verändert. Hans Werner Richter und die Gruppe 47. In: Bunners, Stellmacher, Grote: Norddeutsche Dichterorte – ihre Spuren in den Werken von Schriftstellern.

    Rostock, Hinstorff , ISBN , S.&#;88–94

  • Sabine Cofalla (Hrsg.): Hans Werner Richter. Briefe, Carl Hanser Verlag, München und Wien , ISBN

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abcdLITERATUR / GRUPPE Richters Richtfest.

    In: Der Spiegel. Nr.&#;43, (online).&#;

  2. Frieden/Abrüstung. In: &#;Februar , abgerufen am &#;Dezember &#;
  3. Andreas-Gryphius-Preis der KünstlerGilde e.&#;V. Esslingen. In: KünstlerGilde. 9.&#;September , abgerufen am &#;September (deutsch).&#;
  4. ↑Gemeinde Seebad Bansin (Hrsg.): Seebad Bansin, Jahre, –, Festschrift. Neuendorf Verlag, Neubrandenburg , ISBN , S.

  5. Hans-Werner-Richter-Haus. In: Bansin Info. Archiviert vom Original am &#;Januar ; abgerufen am 2.&#;Juni &#;
  6. ↑Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben. 5. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München , ISBN , S.&#;&#;
  7. ↑Rezension von Helmut Böttiger: Tagebücher von Hans Werner Richter: „Verkleinern sie mich, um selbst größer zu werden?“ In: Süddeutsche Zeitung, Oktober